Geografie in Antalya
Das gesamte türkische Territorium wird in sieben geografische Gebiete unterteilt, wobei Antalya zu der Mittelmeerregion zählt. Sie grenzt im Osten an die Ägaisregion, im Norden an Zentralanatolien und im Osten an Ost- und Südostanatolien. Die Stadt liegt im Südwesten des Landes an der Mittelmeerküste und beherbergt auf einer Fläche von 1.417 km² ca. 600.000 Einwohner.
Dabei beträgt ihre Bevölkerungsdichte 478 Einwohner pro km², was vergleichsweise gerade mal ein Fünftel der Besiedlungsdichte einer deutschen Großstadt wie Köln ausmacht. Während Antalyas Höhe über dem Meeresspiegel nur 30 Meter beträgt, wird die Stadt vom Taurus umringt, einer Gebirgskette, die insgesamt 1.000 km lang ist und parallel zum Mittelmeer in ost-westlicher Richtung verläuft. Seinen Anfang nimmt das kalksteinhaltige Bergmassiv nur wenige Kilometer von Antalya entfernt, wo es bereits stolze 2000-3000 Meter in die Höhe ragt. Die Gebirgskette enthält zahlreiche Höhlen und tiefe Schluchten und ist teilweise nur schwer zugänglich.
Die geografische Lage verleiht dem Urlaubsort Antalya ein beachtenswerte Seltenheit: im April ist es innerhalb desselben Tages möglich, im Mittelmeer zu baden und anschließend in dem nah gelegenen Wintersportzentrum Ski zu fahren. Eine weitere angenehme Besonderheit, die durch den Taurus entstanden ist, sind die vielen malerischen geschützten Buchten. Die Küste selber ist mit einer üppigen Vegetation übersät wie sie in mediterranen Klimaregionen typisch ist – Dattel- und Bananenplantagen finden sich hier genauso wie Palmen und Zitronenhaine. Die Tierwelt in und um Antalya herum setzt sich wie in den übrigen Landesteilen nicht nur aus europäischen sondern auch aus asiatischen und afrikanischen Tierarten zusammen. Bemerkenswert ist insbesondere die große Anzahl an Reptilien.