Mein Antalya Urlaub!
Dieses Jahr habe ich meinen Sommerurlaub in Antalya verbracht. Der Flug war gut und ich kam nicht völlig übermüdet ins Hotel. Das Hotel war familiär geführt, daher auch relativ klein, dafür jedoch sehr nah am Meer. Die Menschen waren sehr gastfreundlich, das Zimmer sauber und hell – was will man mehr?
So gut wie alle Strände gehören zu Hotels. Für Hotelgäste sind die Strände gratis, andere Besucher müssen allerdings zahlen. Das Hotel, in dem ich wohnte, hatte einen eigenen Strand, Sonnenliegen und einen netten Kellner, der immer wieder vorbeikam.
Nach dem ersten Tag am Strand hatte ich bereits einen ordentlichen Sonnenbrand (man darf die Kraft der türkischen Sonne nicht unterschätzen) und beschloss daher die Stadt zu erkunden.
Die Teeterrassen haben mich am meisten beeindruckt. Der atemberaubende Blick auf das Meer und den Yachthafen lässt die Zeit stillstehen. Auch die Altstadt ist sehenswert und lädt zum flanieren ein. Viele kleine Gassen, gepflegte Häuser, die Moschee und das herrliche Grün des Parks locken zum weiteren Erkunden. Am Weg findet man immer wieder kleine Cafés, die zum sitzen und Tee genießen einladen.
Sehr empfehlenswert fand ich das türkische Geschichtsmuseum. Nach der Besichtigung kann man in einem netten Cafe im Innenhof oder in dem prächtigen Garten des Museums entspannen. Insgesamt fand ich den Besuch sehr angenehm und interessant.
Besonders interessant und lehrreich hat sich der dritte Tag in Antalya gestaltet. Mit einer Gruppe aus dem benachbarten Hotel nahm ich an einem Ausflug teil. Die Reise ging zum berühmten Amphitheater Aspendos. Nach über einer Stunde Fahrt waren wir endlich vor Ort und konnten das monumentale Bauwerk, das noch immer sehr gut erhalten ist, ansehen. Leider hat der Reiseleiter nur sehr kurz über das Theater erzählt. Nach nicht ein mal 30 Minuten fuhren wir weiter und verbrachten die nächsten 2 Stunden in einer Schmuckfabrik, wo man angeblich sehr günstig Schmuck hätte kaufen können. Weiter wären wir dann zu einer Teppichfabrik gefahren, aber ich habe bereits nach der Schmuckfabrik verstanden, dass es sich um einen der berühmten Shopping-Ausflüge handelt und fuhr zurück ins Hotel. Da ich mich nicht fürs Einkaufen interessierte, sondern bloß an kulturellen Ausflügen teilnehmen wollte, fand ich die Shopping-Tour langweilig und anstrengend.
Wenn man sich für Schmuck, Leder oder Teppiche interessiert, dann hat man in der Stadt genügend Möglichkeiten und viel bessere Auswahl an Geschäften. Wie ich später aus einer Unterhaltung mit einer Türkin erfuhr, sind auch die Preise in der Stadt günstiger und man kann besser handeln.
Die ganze nächste Woche verbrachte ich am Strand. Der Strand ist touristisch gut erschlossen. Es gibt zahlreiche Sportangebote. Man kann Wasserski fahren, Paragleiten, Bootfahren und vieles mehr. Die Preise sind moderat und Langweile kommt bestimmt nicht auf.
Fast am Ende meines zweiwöchigen Aufenthaltes fuhr ich zu den oberen Düden Wasserfällen. Die Wasserfälle befanden sich ca. 15 km vom Hotel entfernt. Als ich dort ankam, vergaß ich umgehend die Hitze des Sommers. In dem grünen, schattigen Naherholungsgebiet verbrachte ich den wohl angenehmsten Tag meines Urlaubes. Auch wenn ich die Sonne mag, die ständige Hitze strengt doch an.
Die begehbaren Höllen, die man hinter dem Wasserfall vorfindet sind ein kleines Weltwunder. Man sieht die strömenden Wassermassen von hinten, es tropft Wasser von der Decke, es ist kühl – das Erlebnis was sehr romantisch.
Noch zwei Tage und mein Urlaub war zu Ende. Insgesamt war der Urlaub sehr erholsam!