Wunderschönes Antalya
Nach dreijähriger Türkei-Urlaubspause hatten wir doch in diesem Jahr wieder mal Sehnsucht nach Sonne und Meer. Ohne lange zu überlegen, buchten wir unseren Urlaub für dieses Jahr in die Türkei. Es sollte nach Antalya gehen. Antalya ist eines der beliebtesten Reiseziele in der Türkei und wir wollten der Sache auf den Grund gehen, warum das so ist. Auf dem Flug nach Antalya freuten wir uns schon auf das angenehme warme Klima in der Türkei und auf das blaue Meer. Auch auf die freundlichen Einheimischen, die uns Urlauber nach allen Regeln der Kunst verwöhnen, freuten wir uns auch.
Nach drei Flugstunden kamen wir in Antalya an und fuhren erst einmal ins Hotel um unsere Koffer auszupacken, doch allzu lange wollten wir das Hotelzimmer nicht in Anspruch nehmen und machten uns auf den Weg zum Hafen.
Schon der Weg zum Hafen war sehr sehenswert. Durch enge Gassen gelangten wir zum Hafen, aber nicht ohne vorher die malerischen kleinen alten Häuser in den Gassen zu bewundern. Man gewinnt den Eindruck, dass die Zeit an diesem wunderschönen Ort stehen geblieben ist. Wir nahmen uns die Zeit um in einem der Cafés am Hafen zu verweilen und die Schiffe im Hafen zu bestaunen. Zahlreiche Yachten, Fischerboote aber auch große Kreuzfahrtschiffe lagen im Hafen und weckten unser Interesse. Wir entschlossen uns kurzerhand für eine Bootstour, um Antalya vom Wasser aus sehen zu können. In Antalya lieben es die Einheimischen mit den Urlaubern, um den Preis feilschen zu können. Nach einiger Zeit des Verhandelns kamen wir zu einem günstigen Preis zu unserer Bootstour auf einem der alten Fischerboote. Es bot sich ein wirklich ein traumhafter schöner Ausblick auf die Stadt.
Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg um den Basar in Antalya zu besuchen. Es ist ja allgemein bekannt, dass man in der Türkei auf dem Basar sehr schöne Schnäppchen machen kann. So ein Basar ist sehr groß und das Treiben ist einfach beeindruckend. Man wird sehr oft von Händlern angesprochen die natürlich ihre Ware an den Mann bringen möchten. Dass „Nein“ sagen, fällt oft schwer und man gerät in Versuchung seine gesamte Urlaubskasse an einem Tag im Basar auszugeben.
Um uns von den Trubel auf dem Basar zu erholen,wollten wir das archäologische Museum in Antalya besuchen. Die Einheimischen nennen das Museum „müze“. In den 13 Sälen des Museums bekamen wir zahlreiche Sammlungen antiker Kunstschätze bis hin zu Ikonen oder Münzkollektionen zu sehen. Im Museum, merkten wir gar nicht, wie schnell die Zeit verging und als wir das Museum verließen, war es schon dunkel und wir merkten auch das Wir Hunger bekamen. Also steuerten wir eines der zahlreichen Restaurants an um uns zu stärken. Die großartige kulinarische türkische Küche machte uns das Auswählen der Speisen recht schwer und wir versuchten ersteinmal etwas zu essen, was wir schon kannten, natürlich „einen Dönerteller“.
Um unsere Kalorienzunahme etwas zu bremsen, hatten wir für den nächsten Tag beschlossen, und sportlich zu betätigen. Also gingen wir an den Strand und schwammen im herrlich warmen Meer um uns danach von der Sonne wieder trocknen zu lassen. Die Angebote an sportlichen Aktivitäten in Antalya sind enorm. Hier kann man nicht nur schwimmen, sondern auch tauchen, Golf spielen oder wandern. Auch Radfahrer sind sehr willkommen. Wir liehen uns ein Fahrrad und erkundeten die Umgebung von Antalya. Nicht nur die Innenstadt ist sehr schön, sondern auch die Natur in Antalya ist sehenswert. Für die nächsten Tage nahmen wir uns vor, die Natur auch zu Fuß kennenzulernen. Das lohnte sich schon wegen der zahlreichen schönen Pflanzen, die es in Antalya zu bestaunen gibt.
Der letzte Tag sollte der leider zerstörten Stadt Olympos gewidmet werden. Die Stadt lag am Olympos-Fluss, westlich von Antalya. Leider gab es von der Stadt nur noch Ruinen zu bestaunen, aber auch die waren den Ausflug wert. Auch vom Theater, welches in Olympos lag, ist nicht mehr viel übrig, lediglich ein paar Sitzreihen sind noch vorhanden. Man kann sich aber durchaus vorstellen, wie schön die Stadt und das Theater einmal waren.
Im Naturpark von Olympos liegt das kleine Dorf Cirali. Hier kann man die Caretta Schildkröten bewundern, die leider vom Aussterben bedroht sind. Diese Schildkröten werden bis zu hundert Kilo schwer und erreichen eine Größe von ca. einem Meter.
Mit diesen Eindrücken traten wir dann wieder unsere Heimreise an, aber wir waren uns sehr sicher, dass wir nicht zum letzten Mal in Antalya gewesen sind.